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Christls und Bellas NEWSLETTER

Oktober 2021

Servus, Grüezi und Hallo  🤗

 

Mein Oktober 2021 war geprägt von Sentimentalität. Die Letzte meiner Schulfreundinnen, zu der ich noch Kontakt hatte, ist Mitte des Monats in die Heimat ihres Mannes an die Küste in der Nähe von Bremerhaven gezogen. Zu seiner Familie, die offensichtlich genauso ist, wie eine Familie sein soll. Ein bisschen traurig bin ich schon, kann das aber auch sehr gut verstehen.

 

Familie kann auch nerven ... manchmal. Besonders wenn Muttern nach einem Besuch sagt: "Ruf mich auf jeden Fall gleich an wenn du zu Hause bist, damit ich weiß, dass nichts passiert ist". Folgender Satz hat mich meine Sichtweise überdenken und auch verändern lassen. Nicht immer, aber immer öfter  😉

 

"Jeder, der Menschen hat, die sich um ihn sorgen, kann sich glücklich schätzen, sollte das würdigen und niemals als selbstverständlich betrachten". 

 

Wie dem auch sei, für mich ist Gerdi viel mehr als "nur" eine Schulfreundin. Nach der Mittleren Reife starteten wir beide bei der BLB ins Berufsleben und verbrachten viele Jahre unsere Freizeit zusammen. Irgendwann trennten sich unsere Wege, aber der Kontakt ist niemals ganz abgebrochen. Wenn wir uns dann endlich einmal wieder auf einen Ratsch treffen konnten, war es, als hätten wir uns erst gestern gesehen.

 

Du, liebe Gerdi, hast mir gesagt, dass du dich immer auf meine Newsletter freust und sie für dich wie ein kleiner Urlaub sind. Es hat mich sehr gefreut, das zu hören, denn genauso würde ich mir das im Idealfall für die Leser auch wünschen. Dieser Newsletter ist ganz besonders dir und unserer Freundschaft gewidmet  😍

 

Danke für die schöne Zeit, die wir miteinander erleben durften und die ich definitiv nicht vergessen werde. Danke für deine Freundschaft und vor allem dafür, dass ich immer wusste, wo ich dich finden kann, wenn ich eine Freundin gebraucht hätte. Egal wie lange wir uns nicht mehr gesehen hatten, du hättest immer ein offenes Ohr für mich gehabt. Genau wie ich auch für dich. Das war so, ist so und wird hoffentlich auch so bleiben  🤗

 

Ich wünsche dir ein glückliches, gesundes und zufriedenes Leben im "hohen" Norden. Lebe dich gut in deiner neuen Heimat ein, pass auf dich auf und genieße die Zeit mit der Familie. Wir werden den Kontakt nicht verlieren und uns wiedersehen, egal ob in Bayern, an der Küste oder irgendwo zwischendrin. Da bin ich mir sicher. 

 

Alles, alles Liebe von deiner "alten" Schulfreundin Christl  😘

 

Natürlich darf auch dieser Newsletter gerne geteilt werden  😉

 

In diesem Sinne: Passt gut auf euch auf, bleibt gesund und gut drauf  🍀

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Tierschutz

Wer ein Herz für Tiere hat und sich ein wenig mit Tierschutz beschäftigt, wird mir recht geben, dass Tierheime extrem wichtig sind. Ganz besonders in einer Zeit, in der sich viele Menschen selbst am Wichtigsten sind und es an Empathie gegenüber Tier und Mensch immer mehr zu mangeln scheint.

Vor Kurzem sagte mir jemand, dass nicht zu verstehen sei, warum so viele Tiere aus dem Ausland geholt werden, wo wir in Deutschland doch mehr als genug hilfsbedürftige Tiere hätten. Freundlich ausgedrückt entlockt mir das ein verständnisloses Kopfschütteln. Geht´s noch? Es sind Lebewesen, denen von Menschen oft unsägliches Leid zugefügt wurde. Woher sie kommen ist unwichtig. Sie haben unsere Liebe und Unterstützung verdient ... ALLE  😍

Sie wurden aus den Fängen skrupelloser Hundehändler gerettet, von herzlosen Besitzern ausgesetzt oder von aus sehr oft nichtigen und erfundenen Gründen abgeschoben. Um die wahren Gründe zuzugeben, sind sie zu feige. Nämlich, dass sie ihrer überdrüssig geworden sind, sie nicht mehr in ihr Leben passen, zu viel Arbeit machen oder alt und krank geworden sind und damit mehr Kosten verursachen. Die, die großes Glück haben, finden in einem Tierheim ein liebevolles Zuhause und Menschen, die sich um sie kümmern, denen sie wichtig sind. Etwas, das die meisten von ihnen niemals vorher erleben durften.

Wer unser regionales Tierheim in Pürten kennt, weiß, wie wichtig der seit Längerem geplante Neubau ist. Es ist nicht nur viel zu klein, es ist auch baufällig. Eine Zumutung für die Tiere und auch die Mitarbeiter, die dort hauptsächlich ehrenamtlich tätig sind, weil ihnen diese armen Kreaturen am Herzen liegen.

Dass von der Gemeinde ein passendes Grundstück zur Verfügung gestellt wurde, ist super. Trotz Zuschüssen, vieler Firmen- und privater Spenden, konnte mit dem Bau auch in diesem Jahr nicht begonnen werden. Der Neubau ist teuer, das benötigte Geld dafür fehlt an allen Ecken und Enden  😔

Deutsche Politiker können Steuermillionen ohne Ende in den Sand setzen, ohne Konsequenzen für ihr unqualifiziertes Handeln befürchten zu müssen. Als braver Bürger muss man doch Verständnis dafür aufbringen, dass Vater Staat demzufolge für hilfsbedürftige Tierchen keine Kohle mehr locker machen kann. Logisch oder etwa nicht?  😠

Wie dem auch sei, solltet ihr ein paar Kreuzerchen übrig haben, findet ihr nachstehend den link zum Tierheim Pürten. Hier könnt ihr sowohl spenden als euch auch über das alte und neue Tierheim informieren.

Als überzeugte Atheistin, kann ich die Spender leider nicht in mein Nachtgebet einschließen. Aber ich glaube an Karma und somit daran, dass alles Gute, das wir tun, irgendwann zu uns zurückkommen wird  🍀

https://www.tierheim-waldkraiburg.de/

Denkt immer an die alte Indianerlegende, die besagt:

Wenn du stirbst,

begegnest du auf der Brücke,

die zum Himmel führt,

allen Tieren, die deinen Weg zu

Lebzeiten gekreuzt haben.

Diese Tiere werden entscheiden,

ob du weiter gehen darfst oder nicht. 

 

 

Im November Newsletter wird´s schrill. Ihr werdet eine ganz besondere  🐮  kennenlernen  😲

Leseprobe

Tränen waren gestern

Was dich nicht umbringt, macht dich stark

Auszug aus dem Kapitel "Geliebte Oma Helene"

Apropos, Onkel Willy. Dass seine Handschrift wahrlich nicht von schlechten Eltern war, musste ich eines Tages schmerzvoll am eigenen Leib erfahren. Zu seiner Ehrenrettung muss ich allerdings sagen, dass das lediglich einmal passiert ist. Und zugegebenermaßen hatte ich das auch verdient. Aus heutiger Sicht gesehen, wohlgemerkt.

 

Wenn ich mit meinen Freunden am Nachmittag spielte, habe ich nie eingesehen, zu einer bestimmten Uhrzeit zu Hause sein zu müssen. Mann oh Mann, immer nach Hause gehen, wenn es am schönsten ist. Sicher versteht jedes Kind nur zu gut, wovon ich spreche. Als kluges Köpfchen, das ich nun mal war, kam mir eine wirklich „schlaue“ Idee. Einfach die Uhr eine Stunde zurückstellen und dann zu Hause ganz erstaunt sein, dass die Uhr nicht richtig funktioniert. Tut mir leid. So ein Pech aber auch.

 

Im Gegensatz zu mir damals, ist jedem Erwachsenen klar, dass dieser Trick lediglich einmal glaubhaft funktionieren kann. Auch Oma hat es mit Sicherheit nie geglaubt. Aber es, höchstwahrscheinlich innerlich schmunzelnd, einfach durchgehen lassen. Nun, natürlich habe ich das öfter fabriziert und bis zum Erbrechen ausgereizt.

 

Bis, ja, bis eines Tages eben Onkel Willy früher von der Arbeit nach Hause kam. Ich läute, er öffnet die Tür. Ohne ein einziges Wort zu sagen, empfing mich eine gewaltige Ohrfeige. Meine übliche Entschuldigung wurde abgetan mit den Worten: „Du glaubst doch nicht wirklich, dass dir deinen Schmarren jemand abnimmt.“ Doch, eigentlich hatte ich das schon geglaubt.

 

Lange Rede, kurzer Sinn. Ohne Umweg über die Küche sofort ab ins Bett. Das Abendessen war an diesem Abend gestrichen. Und in der Tat hat er aufgepasst wie ein Luchs, dass Oma sich nicht doch mit etwas Leckerem zu mir ins Zimmer schleichen konnte. Für wen die Strafe schlimmer ausfiel, für Oma oder mich, weiß ich heute nicht mehr. Ich vermute aber, sie hat wesentlich mehr darunter gelitten. Ich jedenfalls bin nicht verhungert. Schließlich besaß ich ja ein paar Fettreserven, von denen ich schon mal einen Abend zehren konnte. Okay, dumm gelaufen. Dieser „schlaue“ Trick hatte also ausgedient.

 

Ja, schön war sie, die Zeit mit meiner Oma. Die schönste Zeit meiner Kindheit. Mit der Frau, die noch heute zärtliche Gefühle in mir hervorruft, wenn ich nur an sie denke. Die man ohne Ende knutschen und knuddeln konnte. Der ich am liebsten ständig über die pfirsichzarten Wangen gestrichen hätte. Eine Haut wie der Popo eines Babys, obwohl diese außer Kernseife und Nivea Creme keine anderen Pflegemittel jemals kennengelernt hatte. Wie süß waren die kleinen Lachfältchen, die sich im Laufe der Jahre auf ihre Oberlippe geschmuggelt hatten und ihrer Schönheit beileibe keinen Abbruch tun konnten.

 

Schönheitsoperationen? Botox? Ich kann ihr herzliches, glucksendes Lachen hören. Ein Lachen, in das sie mit Sicherheit ausgebrochen wäre, wenn sie damals schon davon gehört hätte. In Würde älter werden, das war ihre Einstellung, die ich ohne Wenn oder Aber mit ihr teile.

Erkenntnis des Monats  👍

Christl Friedl
christlfriedl@aol.com
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