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Christls und Bellas NEWSLETTER

September 2021

Servus, Grüezi und Hallo  🤗

 

Ein Maskengegner erschießt einen 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter, um ein Zeichen gegen Coronamaßnahmen zu setzen.

 

Ein 18-jähriger Fahranfänger besucht mit drei Freunden ein Weinfest, setzt sich mit 3 Promille ans Steuer und überfährt eine 21-jährige Frau. Er begeht Fahrerflucht, die junge Frau stirbt ein paar Tage später im Krankenhaus.

 

Frauen, Kinder, manchmal sogar die neuen Lebensgefährten oder auch Familienmitglieder müssen immer öfter ihr Leben lassen, nur weil sich manche Männer im Falle einer Trennung in ihrer Ehre gekränkt fühlen.

 

Wie kann es sein, dass Menschen derart hassen können und sich anmaßen, über Leben und Tod zu entscheiden? Was mag in ihrem Leben passiert sein, das sie so respekt-, gefühl- und herzlos gegenüber anderen Lebewesen, egal ob Mensch oder auch Tier, werden hat lassen? Ich für meinen Teil verstehe die Welt inzwischen nicht mehr wirklich und kann nur hoffen, dass meine Lieben oder ich nicht irgendwann einmal zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Denn eines ist mir klar geworden: Egal wer und wo du gerade bist, es kann jeden von uns treffen ... immer und zu jeder Zeit.

 

Gott sei Dank gibt es aber auch viele positive Meldungen, denen von den Medien leider nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ist wohl nicht publikumsträchtig genug.

 

Besonders im privaten Umfeld gibt es Menschen, die einem oft mit nur wenigen Worten das Herz wärmen können. So kamen wir mit Tochter und Schwiegersohn kürzlich auf alte Menschen zu sprechen. Antwort auf meinen Einwurf, dass mein Mann und ich so gesehen auch zu den "Alten" gehören würden: "Mag sein, aber ihr seid im Kopf und im Herzen jung geblieben". Kann es ein schöneres Kompliment geben?

 

In diesem Sinne: Passt gut auf euch auf, bleibt gesund und gut drauf  🍀

 

Weiterleitung an Tier- und Bücherfreunde oder teilen in den sozialen Netzwerken ist nicht verboten  😉

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Tierschutz

Dass der Insektenbestand von Jahr zu Jahr rückläufiger wird und der Mensch für diese Entwicklung verantwortlich ist, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Wir wohnen am Waldrand und müssen das leider bestätigen. In diesem Jahr war es ganz extrem und ich möchte mir noch gar nicht vorstellen, wie es im nächsten Jahr weitergehen wird. 

Das hat zur Folge, dass unsere gefiederten Freunde immer größere Probleme haben, ausreichend Nahrung zu finden. Aus diesem Grund plädieren nicht nur Vogelfreunde und Tierschützer dafür, die Piepmätze ganzjährig zu füttern. Das mache ich bereits seit mehreren Jahren und werde dafür jeden Tag mit fröhlichem Gezwitscher belohnt.

Natürlich bieten wir in unserem Garten auch Wasser für Vögel und unsere Igel an. Das ist besonders bei großer Hitze unumgänglich. Für die wenigen Insekten, die es bei uns noch gibt, werden feuchte Steine in die Wasserstellen gelegt. Somit laufen Bienen, Käfer, Schmetterlinge und Konsorten nicht Gefahr, im kühlen Nass zu ertrinken.

An dieser Stelle möchte ich einmal für die leider oft ungeliebten Tauben eine Lanze brechen. Wenn ich höre, dass in München, der sogenannten Weltstadt mit Herz, das Füttern von Tauben unter Strafe verboten ist oder jemand Tauben vertreibt, damit sie den Balkon nicht vollkacken, schwillt mir die Halsschlagader. Genau wie Rotkehlchen, Amseln, Meisen, Finken etc. sind auch Tauben Lebewesen, um die sich der Mensch kümmern sollte. Schließlich sind wir Menschen es auch, die ihren Lebensraum immer mehr und mehr beschneiden. Kleinkinder, die in die Hose machen, werden auch nicht mit Wasser- und Nahrungsentzug bestraft. Obwohl ... heutzutage gibt es fast nichts mehr, was es nicht gibt.

Wir jedenfalls freuen uns, wenn uns unser Ringeltaubenpärchen zum Frühstück und Abendessen oder auch um ein erfrischendes Bad zu nehmen, besuchen bekommt. 

Bisher dachte ich, dass zumindest Taubenzüchter ein Herz für Tauben haben und gut für ihre Tiere sorgen. Vor Kurzem wurde ich durch einen Beitrag wieder einmal eines Besseren belehrt. Besonders bei Wettbewerben von Langstreckentauben kommt es vor, dass sich diese entweder verfliegen oder so ausgelaugt sind, dass sie nicht mehr fliegen können. Wen wundert das, wenn man sich vorstellt, dass ihnen die Strecke Deutschland/London und wieder zurück zugemutet wird.

Werden die Züchter informiert, wo ihre Tauben gelandet sind, weisen sie die Finder an, die Tierchen in die "Freiheit" zu entlassen. Natürlich bedeutet das deren sicheren Tod, da sie es nicht gewohnt sind, selbst für Nahrung zu sorgen und nicht selten von Wildvögeln attackiert und getötet werden. Na ja, was ein guter Geschäftsmann ist, der kalkuliert Verluste ein. Natürlichen Schwund nennt man das dann wohl.

Ich hoffe von Herzen und drücke die Daumen, dass der Einsatz von Tauben- und Tierschützern, die bereits seit Längerem für ein Taubensportverbot kämpfen, bald von Erfolg gekrönt sein wird  👍

Leseprobe

BELLA und ihre Freunde

verabscheuen Mobbing in jeder Form

Wenn sich Menschen nicht gut leiden können oder streiten, sagt man oft „die sind wie Hund und Katz“. Die meisten denken, dass sich Hunde und Katzen nicht verstehen. Nun, bei vielen stimmt das vielleicht, aber nicht bei Sammy, dem hübschen Kater, und mir.

 

Eines schönen Wintertages, als Sammy wieder auf seinem Weg zu Isabella war, forderte er mich auf, ihn zu begleiten. Er benahm sich sehr geheimnisvoll. Natürlich musste er mich dazu nicht zweimal auffordern, ich folgte ihm sofort. Neugierig war ich ja immer schon 😊

 

Wir schlichen uns ganz, ganz leise bis zu Isabellas Terrasse. Da ich ja ein helles Köpfchen bin, dauerte es nicht lange und ich wusste worum es ging. Ein extrem leckerer Geruch stieg mir schon in mein Schnäuzchen, noch bevor ich die Leckereien sehen konnte. Unverzüglich lief mir das Wasser im Mäulchen zusammen.

 

Weil Isabella auch ein Herz für die gefiederten Gesellen hat, verwöhnt sie die Vögelchen im Winter mit Haferflocken, die sie in der Pfanne in Butter röstet. Das gibt einen besonders guten Geschmack, den nicht nur die Piepmätze zu schätzen wissen. Wow, was für ein tolles Mahl. Futtern gehörte ja schon immer zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Sammy und ich verloren keine Zeit und machten uns schnellstens über die leckeren Haferflocken her.

 

Die Freude war leider nicht von langer Dauer. Weil Isabella eine von den ganz schlauen Menschen ist, entdeckte sie uns beide Leckermäulchen natürlich sofort. Was soll ich sagen? Weil weder Sammy noch ich ein Vögelchen sind, wurden wir von ihr ausgeschimpft und mussten ganz schnell die Segel streichen. Nun, daraufhin waren gleich zwei meiner Lieblingsmenschen stinkig auf mich. Isabella und meine Menschin, der die liebste aller Nachbarinnen natürlich gleich alles brühwarm erzählen „musste“. Was daran soooo schlimm war kann ich auch heute noch nicht verstehen. Manchmal können die Zweibeiner ganz schöne Spielverderber sein 😉

Erkenntnis des Monats  👍  

Christl Friedl
christlfriedl@aol.com
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